Vereinsgeschichte:
Nachdem eine Gruppe junger Männer unseres Dorfes bereits einige Jahre vorher spontan das Ausrufen der Maimädchen durchführte, wurde schließlich 1952 der Verein offiziell gegründet. Die Niederbardenberger Maijungen können somit auf ein über 60jähriges Bestehen zurückblicken. Das alljährliche, am zweiten Maiwochenende stattfindende Maifest, gehört zu den Veranstaltungen im Ort mit dem größten Zuspruch. Herrlich anzusehen sind die jungen Paare unseres Dorfes und der befreundeten Gesellschaften wie sie durch unsere Straßen ziehen. Der Auftakt des Maifestes ist die Mainacht, häufig auch als längste Nacht des Jahres bezeichnet. In dieser Nacht finden sich die Maijungen zum Singen der Mailieder und dem Ausrufen ihrer Maimädchen zusammen. Auch der Zusammenschluss ehemaliger Maijungen findet sich alljährlich in der Mainacht zum Singen der Mailieder zusammen. Daran wird deutlich, dass das Maibrauchtum in unserem Dorf nicht nur ein Anliegen der Jugend ist, sondern auch in späteren Jahren noch eine Grundlage für Kameradschaft und Zusammengehörigkeit ist. Der Zusammenschluss ehemaliger Maijungen versteht sich aber auch als Rückhalt für die aktiven Maijungen und steht stets mit Rat und Tat zur Seite. Neben den Maijungen gehören seit 1957 die Pritschenkinder und seit 1991 die Fahnenschwenker fest zum Niederbardenberger Maibrauchtum.